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Anhalter Bahnhof neu 2023 – 1-07-01


Erkenntnisse aus 4 Jahren Baustopp


Fast vier Jahre sind inzwischen vergangen, seit ich den Laserauftrag für die erste Kastenbrücke in Auftrag gegeben habe. Danach geschah nichts. Ich hatte einfach keine Idee, wie ich die Hochbahnbrücke auf dem wenigen mir zur Verfügung stehenden Platz realisieren könnte. Was ich auch unternahm, ich kam keinen Millimeter weit voran.

Aber jetzt! – In den Weihnachtsferien 2016 ist mein Gehirn wieder soweit frei, dass ich – zumindest ansatzweise – wieder klar denken kann. Ich habe die Brücke seinerzeit doch nur deshalb nicht hingebracht, weil ich vielleicht einen falschen Weg gegangen bin. Dabei gibt es sicher doch auch andere Wege.

Diese Erkenntnisse habe ich ja bereits gewonnen, und darauf muss ich aufbauen:

Die erste,2013 gelaserte Kasten-Gitterbrücke war zu kurz

Wenn die s-förmig gewundene Hochbahnbrücke östlich der Fernbahnbrücke (also hinten auf der Anlage) nahezu parallel zum Landwehrkanal verlaufen soll, dann darf die Kastenbrücke die Fernbahnbrücke nicht im Winkel von 45° kreuzen, sondern muss von Anfang an so ausgerichtet sein, dass der Winkel zwischen Kanal und Hochbahnbrücke so bei 30°, 40° und der Winkel zwischen Fernbahn- und Kasten-Brücke so bei etwa 60° bis 70° liegen muss.

Auf der Westseite der Fernbahnbrücke (also vorne) muss die Hochbahn-Brücke mit einem Radius deutlich größer als R1, also 194 mm, so in einem Bogen verlaufen, dass sie es auf jeden Fall noch ins Eckregal schafft.

Die Hochbahnbrücke am Landwehrkanal – 2. Versuch


Erneut versuche ich mich am s-förmigen Verlauf der Hochbahnbrücke. Dieses Mal stückle ich den Verlauf nicht, sondern versuche, die komplette, 1,25 m lange Brücke aus einem stück zu machen. Dazu zeichne ich deren Verlauf zunächst auf einen großen Bogen stabile Graupappe.

Die Kasten-Gitterbrücke nochmal lasern zu lassen, das kann ich mir finanziell einfach nicht erlauben. Wie wärs denn, wenn ich einen kommerziellen Bausatz hernehme und diesen entsprechend abwandle? „Kitbashing“ nennt man das neudeutsch. Die Fachwerkkastenbrücken 7801 von Vollmer schreit regelrecht danach, eingesetzt zu werden.

Aus der Packung kommend weist die 22,5 cm lange Vollmer-Brücke auf jeder Seite 5 Fächer auf. Wenn ich da noch auf jeder Seite 2 Fächer hinzustückle, ist sie immerhin 21% länger als meine alte gelaserte Brücke.

Aus Erfahrung klug geworden, baue ich die Brücke zunächst nicht komplett fertig, sondern deute deren Position mithilfe des seitlichen Fachwerks zunächst nur an. Das sieht doch schon mal richtig gut aus.

Bisher sieht es sehr gut aus. Die Gitterbrücke schafft es über die Fernbahngleise und die Enden der s-förmig verlaufenden Hochbahnbrücke enden genau so in den Brückenwiderlagern, wie sie sollen. Somit kann ich die Kasten-Brücke (hoffentlich zum letzten Mal) fertig zusammenbauen. Den Erfolg so vor Augen zu sehen, macht jetzt so richtig Spaß.


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