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Anhalter Bahnhof neu 2023 – 1-02-03


Der finale Gleisplan


So sieht er also aus, der endlich realisierte, vor Jahrzehnten noch als nicht machbar abgetane Gleisplan des „Hundeknochen“. Auf der „Ringstrecke“ fährt sowohl ein 710 mm langer Zug aus preußischer P8 mit 5 vierachsigen preußischen Abteilwagen als auch ein 840 mm langer Zug aus stromlinienverkleideter 01 mit 5 Schürzenwagen (auch im Dauerbetrieb) sicher. Selbst der im Bahnhofsgebäude erforderliche Gleiswechsel von Gleis 3 auf Gleis 2 wird problemlos gemeistert.

Ganz offensichtlich habe ich Etappenziel erreicht, dessen Erreichen ich bisher für unmöglich hielt: An keiner Stelle der Anlage beträgt die Steigung mehr als 2% und dort, wo’s im Betrieb nur runter geht, kann ich mit 3% Gefälle sehr gut leben. Zum besseren Verständnis will ich den Gleisplan aber doch noch erklären:

Die geplante Anlage gliedert sich in 3 Bereiche:

  • Die Fernbahn (im sichtbaren Bereich grün und rot, im Untergrund schwarz dargestellt)
  • Pendelzug-Strecken im östlichen und westlichen Bahnhofsbereich (hinter und vor den Fernbahngleisen blau dargestellt)
  • Eine alles überspannende Hochbahnstrecke (im Bild nicht dargestellt)

Die Gleise für die Fernbahnzüge


Die Fernbahn ist eine als sogenannter „Hundeknochen“ ausgeführte Ringstrecke.

Die Züge verlassen die Bahnsteighalle des Anhalter Bahnhofs auf dem im Bild grün dargestellten Gleis 1 Richtung Landwehrkanal, überqueren diesen und verschwinden in der ausgeklügelten (im Bild schwarz gekennzeichneten) Kehrschleife rechts im Eckregal.

Nach einiger Zeit kommen sie auf dem rot eingezeichneten, östlichen Gleis der Fernbahnbrücke wieder ans Licht und fahren Richtung Anhalter Bahnhofs-Gebäude.

Nach dem Stopp im Anhalter Bahnhof verlassen die Züge diesen über den Gleiswechsel auf dem roten Gleis in Richtung der langgestreckten Kehrschleife im linken Anlagenbereich.

Die gesamte Fahrstrecke der Fernbahn ist etwa 8,3 m lang, was im Großen knapp 1,33 km entspricht. Wenn man nicht gar zu schnell fährt und zwischendurch auch noch Halts einplant, dauert eine „Umrundung“ etwa 1 Minute oder mehr. Wenn ich die Rundstrecke jetzt noch in mehrere Blockabschnitte aufteile, kann ich nacheinander 3, 4 oder gar 5 Züge fahren lassen (leider habe ich im Untergrund keinen Platz für einen Schattenbahnhof oder Überholungen). Aus diesem Grund tauchen Züge, welche die Rundstrecke befahren, in immer derselben Reihenfolge auf.

Um von diesem Nachteil abzulenken, sollen aber auch andere Züge fahren und zwar auf den blau eingezeichneten Gleisen.

Die Gleise für den auf Pendelzug-Strecken ablaufenden Nahverkehr


Die blau eingezeichneten Gleise im westlichen und östlichen Bereich habe ich für solche Züge vorgesehen, die im Pendelverkehr fahren und nicht gewendet werden müssen. Solche Züge sind u. a. Schnelltriebwagen (z.B. der Fliegende Hamburger oder solche der „Bauart Köln“ o.Ä.).

Weiter sollen auf den blauen Gleisen Züge zu stehen kommen, welche wegen der engen Radien nicht auf die Fernbahnstrecke und aber aufgrund ihrer Bauart nicht für den Pendelzugverkehr eingesetzt werden können. Ein solcher Zug ist beispielsweise der Hentschel-Wegmann-Zug von Arnold, der einfach ein Muss ist am „Anhalter Bahnhof“.

Die Gleise der Hochbahn


Schlussendlich wird das Ganze noch von einer zweigleisigen Hochbahn überquert, die ich ebenfalls im Pendelverkehr einsetzen will. Für Abwechslung ist also durchaus gesorgt.


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