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Kroatien-Urlaub 2015 – Dienstag, 8.9.2015 – Teil 4/4

Zurück in Deutschland


25 Minuten nach der Landung rollt das Gepäckband an. Die ersten Gepäckstücke kommen: ein grüner Koffer …, ein gelber Koffer…, mein Koffer. Dass das so schnell ging, ist super! Ich mach´ mich schleunigst auf den Weg zur S-Bahn. Jetzt zahlt es sich aus, dass ich mein S-Bahn-Ticket schon am Donnerstag gekauft habe.

Die Drehtür des Terminals 2 raus, über den großen zentralen Platz gehe ich runter zur S-Bahn, wo ich gerade noch bruchstückhaft die Lautsprecherdurchsage mitbekomme. „:… kommt es zu Ausfällen zu bei der zwischen Neufahrn und irgendeinem anderen Bahnhof, den ich nicht verstanden hab.“

Zum Glück ist das aber erst übermorgen. Im gleichen Moment fährt die S8 ein. Die ist für mich uninteressant, weil die über den Ostbahnhof fährt und, wer weiß warum, teurer ist.

Mensch, ich hab ja richtig Glück. Um 18:11 Uhr fährt auch eine S1, dann wäre ich ja schon um 18:48 Uhr in Laim.

Ich bin gerade in Laim angekommen und es sieht so aus als ob ich die S8 noch erwische, die nach Pasing geht. Zu allem Überfluss ist in Pasing aber die Rolltreppe kaputt, sodass sie den schweren Koffer bestehende Rolltreppe hinunter wuchten muss. Trotzdem, ich erreiche sogar einen Zug nach Mering, der genau jetzt auf Gleis 10 einfährt, weil er Verspätung hat. Da habe ich aber echt Dusel. Da bin ich um 19:20 Uhr zu Hause. Ich schick gleich ne SMS an Susanne.

Über mein Glück habe ich mich zu früh gefreut. Auf offener Strecke geht plötzlich ein gewaltiger Ruck durch den Zug und das Teil steht. Mitten auf der Strecke, kurz vor Mammendorf. Im Schneckentempo rollte er hernach noch bis nach Mammendorf.

10 Minuten tut sich nichts, dann die Durchsage, dass wir eine technische Panne hätten und aussteigen sollen. Auf dem Bahnsteig gegenüber stünde bereits ein abfahrbereiter Zug.

Doch „Aussteigen“ ist leichter gesagt als getan. Die Türen sind verriegelt. Die Menschen bekommen langsam Panik. Einer hat den Sprechknopf gedrückt und gefragt was denn nun Sache ist. „bitte gedulden Sie sich, die Tür geht gleich auf.“ Endlich ist es soweit. “Tausende“ Fahrgäste wechseln den Zug. Doch der andere ist bereits jetzt schon proppenvoll. Die hinzu gekommenen Fahrgäste werden gestapelt. Piep, piep, piep. die Türen schließen sich, aber es tut sich nichts.

3 lange Minuten später setzt sich der Zug endlich in Bewegung. 19:37 Uhr Halt in Haspelmoor, 19:41 Uhr in Althegnenberg und 19:45 Uhr endlichen Mering, wo Susanne bereits seit einer halben Stunde wartet. In der Zeit häute ich locker noch mal nach Zagreb fliegen können. Na ja – Deutsche Bahn.


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