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Kroatien-Urlaub 2015 – Donnerstag, 3.9.2015 – Teil 2/4

Gelandet


Um 12:39 Uhr sind wir gelandet. Das Wetter ist wirklich toll. 5 Minuten später stehen dann auch die Triebwerke still und die Passagiere stehen schon wieder alle, obwohl die Türen noch gar nicht auf sind. Der Yuppie-Geschäftsmann neben mir steht natürlich auch. Ich versteh das nicht! Angesichts der vielen, vielen kroatischen Adressen in seinem Handy, gehe ich davon aus, dass er ein Kroate gewesen sein muss.

In der Ankunftshalle von Zagreb stehen Unmengen deutscher Soldaten rum. Ich frag, ob sie hier Urlaub machen. Einer meint: „Ne, wir machen nur Zwischenlandung.“ Zwischenlandung wohin? Ich schätz´ mal „Kosovo“ und merke, wie blöd meine Frage war.

Kurz vor 13:00 Uhr stehe ich bei der Passkontrolle an. Vor mir vielleicht noch 15 Leute. In Zagreb kontrollieren 4 Grenzer.

Welcome to Croatia

Karlovaćko Bierwerbung

Keine fünf Minuten nach der Passkontrolle habe ich meinen Koffer und dann geht’s raus. Als erstes fallen mir das „Welcome to Croatia“-Schild auf und die Bierwerbung: „There is only one legend… the rest are just stories.“ Wie wahr, ein gutes Bier ist einfach alles.

Aber ich kann jetzt kein Bier trinken, ich muss erstmal Fleet-Rental Cars suchen. Aber das ist ganz leicht. Da das Flughafengebäude nur ein einziger langer Schlauch von etwa 200 m Länge ist, findet man all die Mietwagen-Anbieter sofort.

Fleet-Rental Cars


Mein Auto habe ich bei Fleet-Rental Cars gebucht. Ich werde das Auto vom 3. September um 13:00 Uhr bis einschließlich 8. September um 13:00 Uhr haben. Bezahlt habe ich bereits ein halbes Jahr vorher, am 5. März. Bei online Buchung kostet der Wagen nämlich 20 % weniger und ich bezahle für die ganzen 6 Tage nur 106,60 €. Dafür werde ich einen Volkswagen Up oder etwas Ähnliches bekommen.

Fleet-Rental Cars erkennt man leicht an der knallroten Farbe. Schalter B 7 ist gleich links neben dem Schalter von Hertz. Nur noch einer vor mir, gleich komm ich dran. Aber Pustekuchen! Hat sich doch tatsächlich einer vorgedrängelt. Bleib ruhig, Rüdiger, Du bist im Urlaub. Es ist jetzt Viertel zwei und wenn ich bis spätestens um halb zwei wegkomme, dann bin ich ja voll im Plan.

Aber da habe ich mich getäuscht. Die Beratung des Vordränglers zieht sich. Geschlagene 26 Minuten dauert´s, bis ich dann endlich dran bin. Warum hat es bei dem vorhin so lange gedauert? Bei mir geht’s ratz-fatz. Kreditkarte mit 6000 Kn. Sicherungsgebühr belastet (falls ich den Wagen schrotte), und schon habe ich Papiere und Schlüssel.

Mein VW-Up

Fahrzeugpapiere

Mein, ich sag schon „mein“, kleiner roter Flitzer steht keine 50 Meter weiter in einer Parkbucht rechts neben dem Ausgang. Der Wagen ist fast neu, Erstzulassung 20.5.2015, mit gerade mal 19 577 km auf dem Tacho. Trotzdem hat er bereits hinten an der Stoßstange kleine Kratzer, die ich bei der Übergabe natürlich anspreche, die von Fleet-Rental Cars aber auch schon vorher ins Übergabeprotokoll aufgenommen worden waren.

Richtung Süden


Endlich kann’s losgehen, deutlich später als ursprünglich geplant. Mal sehen, wie ich das packe, ich will schließlich noch einkaufen und danach auch noch in die Barać-Höhlen. Rastoke muss ich dann wohl canceln.

Der Sprit in Kroatien kostet knapp 9 Kn., was etwa 1,35 € entspricht. 17 km vom Flughafen entfernt komme ich dann an eine Mautstelle. Eine junge Frau gibt mir eine Karte und das war’s. Man hält dafür also noch nicht mal 10 Sekunden an. Die nächsten 40 km sind dann Autobahn, sehr gute Autobahn. Hier sind 130 km/h zugelassen.

Autobahn A1

Mautstelle an der A1

Bei 19 634 km, in der Gegend von Karlovac, verlasse ich die Autobahn bereits wieder. Die Maut kostet 19 Kn.. Ich geb´ 20 und bekomme meine erste 1-Kn.-Münze. Eine silberne Münze mit einer Nachtigall drauf.

Die Maut kann man übrigens auch mit Karte oder mit Euro bezahlen. Allerdings bekommt man das Wechselgeld immer in Kn. heraus.

Rastoke


In Rastoke soll die Slunjčica über viele kleine und größere Wasserfälle in den Fluss Korana stürzen. Weil bei diesem Naturphänomen die gleichen physikalischen Hintergründe zugrunde liegen wie bei den Plitvicer Seen, werden die Wasserfälle von Rastoke häufig auch die „Kleinen Plitvicer Seen“ genannt. Das würde ich mir gerne ansehen, aber durch den Trödler vorhin bei Fleet-Rental Cars habe ich so viel Zeit verloren, dass ich heute nur einen ganz kurzen Blick von der Straße aus auf Rastoke werfen kann. Mir reicht einfach die Zeit nicht. Vielleicht kann ich den Besuch hier ja am Dienstag nachholen.

Haus in Pastoke

Slunij-Wasserfall in Rastoke

Es hilft alles nichts. Ich muss weiter. Da ich morgen schon recht früh aus dem Hotel will und demzufolge nicht frühstücken kann, kaufe ich mir in Slunij, gerade mal einen ½ Kilometer hinter Rastoke, in einem Laden, den ich zu Hause schon über Google Maps fand, einen Kakao und eine Art Fanta. Das kostet mich alles in allem 14,18 kn. / 2,14 €.


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