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Tiergarten Nürnberg


Der Nürnberger Tiergarten ist immer ein „Fährtle“ wert. Dieses Mal allerdings nicht mit dem Auto, weil sich Nürnberg – von Mering aus – für das Bayern-Ticket geradezu anbietet. Außerdem kann man als Nutzer des Bayern-Tickets in Nürnberg auch noch die Straßenbahn benutzen und erhält am Tiergarten-Eingang zusätzlich noch pro Besucher2 € Rabatt  (11,50 € anstatt 13,50 €). Also wenn das keine lukrative Alternative ist.

Natürlich könnte man viel schreiben über den Nürnberger Tiergarten, trotzdem möchte ich heute weniger schreiben und stattdessen Bilder sprechen lassen. Untenstehende Galerie zeigt eine Auswahl Bilder, die ich am 29. August 2012 im Nürnberger Tiergarten aufnehmen konnte.

Vögel


Der Nürnberger Tiergarten hat so viel zu bieten, dass man gar nicht weiß, wo man anfangen sollte. Da sich am Morgen zunächst mal alles an der 2011 errichteten Delfin-Lagune und am Manati-Haus aufhielt, habe ich mich erst mal in die „hinteren Regionen“ des unglaublich weitläufigen Tierparks begeben, wo man, im Schatten zwar, aber völlig unbeeinflusst von anderen Tiergarten-Besuchern hervorragend Riesenseeadler und Harpyien fotografieren kann.

Land-Säugetiere


Auf dem Weg zurück Richtung Haupteingang, also den Tiergarten quasi „von hinten aufgerollt“, entdecke ich Murmeltiere und die kleinen Pandas, die sich als geschickte Kletterer erwiesen und in den Baumkronen fast nicht auszumachen waren. Ach ja, das ist das tolle in Nürnberg: Die Gehege haben auf mich den Eindruck gemacht, dass sie so gestaltet sind, dass die Tiere jeden Menge Rückzugs-Möglichkeiten haben. Das finde ich super, auch wenn man an manchen Gehegen dann etwas länger verweilen muss, um die Tiere eben dann erst zu entdecken, wenn sie Lust haben, entdeckt zu werden. Ein Zoo-Besuch soll schließlich der Entspannung dienen und nicht zur Hetze ausarten.

Inzwischen ist es mächtig warm geworden und Tiere und Menschen nutzen die Möglichkeiten, die sich unter den unzähligen schattenspendenden Bäumen im Tiergarten bieten. Übrigens: An vielen Plätzen im Tiergarten können Menschen, im Schatten sitzend, auch gerne ihre mitgebrachten Brotzeiten verzehren, …

… während Löwen und Tiger im Tiergarten natürlich mit von Pflegern vorbereiteten Mahlzeiten versorgt werden. Schließlich hat so ein Löwe ja nicht immer seine eigene Gazelle oder ein Tiger sein eigenes Wildschwein oder Reh dabei. Darüber hinaus ist dahingestellt, ob Zoobesucher es überhaupt sehen wollen, wenn sich die Land-Raubtiere  natürlich, also so wie in freier Wildbahn üblich, ernähren würden.

Meeres-Säugetiere


Das absolute Highlight im Nürnberger Tiergarten ist für mich die 2011 fertiggestellte, 5,4 Millionen Liter Meerwasser fassende Delfin-Lagune, in der Seelöwen und Delfine gemeinsam unter freiem Himmel agieren können. Von den Wegen vor der Lagune und von einem der über 1000 Sitzplätze kann man die Seelöwen und Delfine von oben betrachten …

… man kann aber auch runter gehen in den „Blauen Salon“, wo man über eine riesige Panorama-Scheibe sowohl die Unterwasserwelt der Lagune als auch die des gleich daneben liegenden Manati-Hauses bewundern kann, wo die Seekühe (gegenüber der alten Anlage) nun 10-mal mehr Süßwasser zur Verfügung haben.  Süßwasser und Salzwasser, damit ist auch gleich geklärt, weshalb Manatis, Seelöwen und Delfine nicht im gleichen Becken gehalten werden können.

Für mich ist der Besuch im Nürnberger Tiergarten jedes Mal ein Erlebnis und ich werde sicher bald wieder hierher kommen, um abermals Neues zu entdecken.


TAGESAUSFLÜGE – FÄHRTLE
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